Der erste Umzug steht ganz im Zeichen von Olentzero und Mari Domingi am Nachmittag des 24. Dezember und markiert die Wintersonnenwende. Olentzero ist ein Köhler und Mari Domingi eine freie und unabhängige Hexe. Die beiden sind befreundet und haben die Aufgabe, das eine oder andere Geschenk und vor allem Kohle zu bringen. Nicht etwa, weil sich die Einwohner von Vitoria-Gasteiz schlecht benommen hätten, sondern weil die Kohle ihre Häuser im Winter warm hält. Begleitet werden sie auf ihrem Weg von Riesenfiguren und Großköpfen, Holzfällern, Hirten und Gestalten aus der Mythologie …
Auf den Umzug von Olentzero und Mari Domingi folgt der Festzug der Heiligen Drei Könige. In Vitoria müsste man eigentlich von einem ganzen Tag mit Ihren Majestäten, den Heiligen Drei Königen, sprechen. Melchior, Kaspar und Balthasar treffen morgens mit dem Zug in der Stadt ein. Anschließend verbringen sie den Tag damit, die Kinder kennenzulernen und zu erfahren, welche Geschenke sie sich gewünscht haben, bevor sich der Festumzug am Nachmittag des 5. Januar durch die Straßen der Stadt bewegt.