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Valencia hat alles zu bieten: Geschichte und Geschichten, die die Neugier wecken, Strände zur Erfrischung, Viertel, die sich wie ein Zuhause anfühlen, gutes Essen für den Genuss und Landschaften für die Seele. Und ja, die Stadt hat auch diesen selbstbewussten Charme, mit dem nur jemand auftreten kann, der es versteht, alles groß zu feiern: mit viel Feuer und Feuerwerk, ganz nach dem Motto: Hier bin ich! Denn genau das ist Valencia – und diese Erlebnisse sind der beste Beweis dafür.
Betritt die Kathedrale und du möchtest sie am liebsten erst wieder verlassen, wenn du alles über sie weißt. Besonders dann, wenn du ein eingefleischter Indiana-Jones-Fan bist und entdeckst, dass der Heilige Kelch hier aufbewahrt wird. Sein Anblick weckt Bewunderung und Skepsis zugleich. Ob es sich tatsächlich um den echten Kelch handelt, darfst du anhand der Fakten selbst entscheiden. Viele Besucher kommen auch wegen des Micalet in die Kathedrale – dem Glockenturm, von dem aus du einen der schönsten Ausblicke auf Valencia genießt. Rund 200 Stufen trennen dich davon.
Such dir jeden Tag die passende Portion Kultur aus. In Valencia gibt es sogar ein Museum, das Zinnsoldaten gewidmet ist. Abwechslung und ungewöhnliche Entdeckungen sind in Sachen Kunst also garantiert. In dieser Region darf natürlich auch ein Reismuseum nicht fehlen, ebenso wenig wie zwei Museen rund um die Fallas und eines zur Keramik. Letzteres, das Nationale Keramikmuseum und Museum für dekorative Kunst González Martí, befindet sich im Palast des Marqués de Dos Aguas, einem Meisterwerk des spanischen Barock, und beherbergt Werke von keinem Geringeren als Picasso. Wirf auch unbedingt einen Blick in die Fundación Bancaja, wo Sorolla einen besonderen Platz einnimmt, und schau dir die Ausstellungen im Centre del Carme Cultura Contemporània an. Der Ort ist so lebendig und vielseitig, dass du dort ebenso gut eine Performance wie Bücher, darstellende Kunst oder Musik entdecken kannst.
Überzeuge dich selbst davon, dass das Leben im Viertel einfach am schönsten ist. Ruzafa ist der beste Beweis. Seit Jahren wird das Viertel in den Schlagzeilen als Valencias Soho bezeichnet – als hippes Viertel der Stadt oder angesagter Hotspot, den man unbedingt besuchen sollte. In den Straßen findest du Restaurants, in denen du kulinarisch um die Welt reisen kannst, ohne Valencia zu verlassen, Designläden, die zeigen, wie schön es ist, sich mit besonderen Dingen zu umgeben, Cafés, in denen du zum Frühstück einkehrst und den ganzen Tag bleibst, und eine Energie, die von Aufbruch und neuen Projekten geprägt ist.
Entdecke, dass das Leben zwischen dem esmorzaret und der Paella-Mittagszeit stattfindet. Das esmorzaret – eine Art zweites Frühstück oder herzhafter Vormittagssnack – ist in Valencia ein fast heiliges Ritual, das meist zwischen 9 und 12 Uhr zelebriert wird. Es bedeutet, das Leben bei einer Vorspeise, einem kalten Bier oder Wein mit Limonade, Sandwiches aller Art und zum Abschluss einem cremaet zu genießen. Es gibt viele Lokale, in denen du diese Tradition kennenlernen kannst. Berühmt für seine riesigen Sandwiches ist jedoch La Pascuala. Über Paella muss man kaum etwas erklären – auch wenn manche erst noch lernen müssen, dass Reis mit allerlei Zutaten nicht automatisch Paella ist. Eine gute Adresse, um den Unterschied zu verstehen, ist Casa Carmela. Dort macht man Gäste schon seit 1922 mit einer guten Paella glücklich.
Finde deinen Platz in der Welt, wenn du wissbegierig bist. Die geschwungenen Formen der Ciutat de les Arts i les Ciències sind längst Teil des kollektiven Bildes, das sich Einheimische und Besucher von der Stadt machen. Ein beliebtes Ziel für Fans von Wissenschaft, Technologie und Kultur: In diesem Komplex gibt es jede Menge zu entdecken. Dazu gehört das berühmte Oceanogràfic, in dem verschiedene Meeresökosysteme nachgebildet sind und rund 500 Tierarten leben. Im Palau de les Arts finden regelmäßig Aufführungen statt. Außerdem gibt es den Umbracle – einen Garten mit mehr als 17.000 Quadratmetern, in dem typische Pflanzen des Mittelmeerraums wachsen.
Besuche die valencianische Sixtinische Kapelle. Ja, genau – die valencianische! Seit der Restaurierung der Kirche San Nicolás de Bari und San Pedro Mártir im Jahr 2016 wird sie von vielen so genannt. Sie liegt in der historischen Altstadt. Der Grund für den Spitznamen sind die Fresken von Antonio Palomino und Dionís Vidal. Sie entstanden um 1700 und zeigen das Leben der beiden Kirchenpatrone. Nach der Restaurierung erstrahlen sie wieder in ihrer ursprünglichen Farbenpracht. Wer dieses Gotteshaus betritt, kommt außerdem in eine der zwölf ersten christlichen Pfarrgemeinden der Stadt und in ein Gebäude, das eine gotische Struktur aus dem 15. Jahrhundert mit einer barocken Ausstattung aus dem 17. Jahrhundert verbindet.
Steig auf die Spitze mittelalterlicher Türme. Unter dir liegen die Torres de Serranos – Überreste aus einer Zeit, in der die Stadt noch von Mauern geschützt werden musste. Vor dir: Trinitat, Benimaclet und das Meer. Hinter dir: die Fassaden und Dächer des Viertels El Carmen. Das Viertel hat sich zu einem beliebten Fotomotiv entwickelt. Manche kommen sogar nur hierher, um sich in der Calle Moret fotografieren zu lassen. Sie wird auch „Straße der Farben“ genannt. Ihren Namen verdankt sie den 60 Metern Graffiti, die ihre Mauern bedecken. Besonders auffällig ist das Bild eines unbekannten Paares, das sich an der Londoner Station London Bridge küsst.
Erlebe ein Fest für die Augen, die Nase und den Gaumen auf dem Mercado Central. Hier zeigt sich: Das Beste steckt im Inneren. Rund 250 Stände quellen über vor frischem Obst und Gemüse, Gewürzen, Fisch, Meeresfrüchten, Fleisch und Käse. Da bekommt man gleich Lust, die eigenen Kochkünste zu verbessern und die Zutaten in leckeren Rezepten zu verwenden. Und wenn dich die Farbenpracht der Stände kurz aufblicken lässt, solltest du unbedingt die Kuppeln aus Glas, Eisen und Keramik des Jugendstilgebäudes bewundern. Warmes Licht, offene Räume und eine Schönheit, von der man nicht genug bekommen kann. Die Zeit scheint an diesem über 100 Jahre alten Gebäude spurlos vorüberzugehen.


Und plötzlich … das Meer. Es gibt kaum etwas Schöneres, als mit den Füßen im Wasser zu stehen, ein Bad vor sich zu haben und zu wissen, dass das Handtuch schon im Sand auf dich wartet. Unter den vielen Kilometern feinen, goldenen Sandstrands in Valencia sind die Stadtstrände von Cabanyal und Malvarrosa dank ihrer Nähe zum Zentrum die perfekte Ergänzung zu einem Tag voller Sehenswürdigkeiten und Museen. Spaziere die Promenade am Meer entlang, bis du deinen Lieblingsplatz gefunden hast, stell den Sonnenschirm auf und genieße die Meeresbrise.
Erlebe den Sonnenuntergang über der L’Albufera. Der Naturpark liegt zehn Kilometer von Valencia entfernt und bietet genau die Auszeit, die jeder Reise guttut. Statt von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu eilen, erwarten dich kilometerweite Reisfelder und Gemüsegärten sowie die hübschen Häuser von El Palmar. Hier steht noch die eine oder andere traditionelle Barraca, und es findet sich immer ein Bootsführer, der dich über den See fährt – die Heimat zahlreicher Vogelarten und Schauplatz eines der schönsten Sonnenuntergänge Spaniens.
Wenn du in der Nähe des Stadtzentrums wohnen und das Flair eines der lebendigsten Viertel der Stadt erleben möchtest, ist das Sercotel Valencia Ruzafa eine gute Wahl. Gegenüber dem Kongresszentrum gelegen und gut an die Innenstadt angebunden, ist auch das Sercotel Sorolla Palace ein komfortabler Ausgangspunkt, um Valencia zu entdecken.